Ein Katalog ist immer nur so gut wie die Datenbasis dahinter. Wenn Produktinformationen sauber und vollständig vorliegen, kann der Designer seine Zeit genau dafür nutzen, wofür Sie ihn bezahlen: ein klares Gestaltungsraster, eine überzeugende Hierarchie und verkaufsstarke Seiten. Treffen die Daten stückwerkartig ein, fließt dieselbe Arbeitszeit in manuelles Kopieren, Abgleichen und das Hinterhertelefonieren fehlender Preise.
Erstellen Sie eine zentrale Master-Tabelle
Nutzen Sie Excel, Google Sheets oder einen CSV-Export aus Ihrem Online-Shop oder ERP-System. Die Grundregel ist einfach: eine Zeile pro Produkt, eine Spalte pro Informationseinheit. Verbinden Sie keine Zellen, tragen Sie nicht zwei Werte in ein Feld ein und nutzen Sie keine Farbkennzeichnungen zur Bedeutungsvermittlung – das Layoutprogramm liest Text ein, keine farblichen Markierungen.
Spalten, die die meisten Kataloge benötigen
- Artikelnummer / SKU — eindeutig und identisch mit dem Dateinamen des Produktfotos.
- Kategorie und Unterkategorie — bestimmt die Reihenfolge im Katalog.
- Produktname — exakt so, wie er gedruckt werden soll.
- Kurzbeschreibung — ein bis zwei Zeilen; zu lange Texte sprengen das Gestaltungsraster.
- Spezifikationen — Maße, Gewicht, Material, Füllmenge – jeweils in einer eigenen Spalte.
- Varianten — Farben oder Größen, einheitlich getrennt (beispielsweise durch Kommas).
- Preis — und der Hinweis, ob es sich um Endkunden- oder Händlerpreise handelt, mit oder ohne Mehrwertsteuer.
- Kennzeichnungen / Flags — Neuheit, Bestseller, limitierte Edition, falls diese hervorgehoben werden sollen.
Benennen Sie Fotos nach der Artikelnummer
Wenn das Produkt AG-45 ein Foto namens AG-45.jpg besitzt, lässt es sich automatisiert platzieren und in Sekundenschnelle abgleichen. Heißt die Datei IMG_4021.jpg, muss sie jemand manuell zuordnen. Für zusätzliche Perspektiven nutzen Sie ein Suffix: AG-45_2.jpg, AG-45_detail.jpg. Senden Sie stets die größten verfügbaren Originaldateien – niemals Screenshots von Ihrer Website.
Foto-Checkliste
- Einheitlicher Hintergrund über das gesamte Sortiment (reinweiß oder dasselbe Set).
- Mindestens 2.000 Pixel an der langen Kante für den Druck.
- Bereits freigestellte Produkte, falls sie frei auf der Seite stehen sollen – oder beauftragen Sie das Freistellen als Zusatzleistung.
- Lifestyle-Fotos mit geklärten Nutzungsrechten für Einstiegs- und Umschlagseiten.
Legen Sie die Reihenfolge vor dem Layout fest
Sortieren Sie die Tabelle in der Reihenfolge, in der die Produkte erscheinen sollen: nach Kategorie, dann nach Produktlinie, anschließend nach Preis oder Beliebtheit. Das Umstellen von Produkten nach dem Aufbau der Seiten gehört zu den teuersten Korrekturen im Katalogdesign, da alle nachfolgenden Seiten neu umbrochen werden müssen.
Halten Sie Preise flexibel
Wenn sich Preise im Laufe des Jahres ändern, führen Sie diese in einer separaten Preisliste oder einem Beileger, verknüpft über die Artikelnummer. Der Katalog behält die gesamte Saison über seine Gültigkeit, und lediglich ein einseitiges Dokument muss aktualisiert werden. Unser Extended-Katalogpaket enthält dies bereits als Standard.
Was Sie mit Ihrer Bestellung einreichen sollten
- Die zentrale Master-Tabelle, final geprüft und freigegeben.
- Ein Bildordner mit nach Artikelnummer benannten Fotos.
- Logo, Markenfarben und Schriften – oder einen früheren Katalog, der Ihnen gefällt.
- Seitenformat, ungefähre Seitenzahl und die Spezifikationen Ihrer Druckerei.
- Eine feste Ansprechperson, die die Seiten freigibt.
Sind diese Grundlagen gelegt, können Sie ein passendes Katalog-Paket wählen und noch am selben Tag starten. Sie möchten Ihr Budget planen? Erfahren Sie, wie viel Katalogdesign kostet.
